Synnous – bereitet Euch auf die Arbeitswelt 4.0 vor

Hallo Martha, vielen Dank, dass Du Dir die Zeit für ein Interview mit uns nimmst ! Bitte stelle uns zu Beginn Dich und Dein Team bei Synnous kurz vor:

Hallo, ich bin Martha, die Gründerin und Geschäftsführerin von Synnous Consulting GmbH. Mein Team und ich arbeiten teils remote und teils im Büro von Düsseldorf und Köln bis nach New York und bestehen zur Zeit aus 10 Mitarbeiter*innen.

Vielleicht möchtest Du uns Euer Startups, ganz zu Beginn unseres Interviews, kurz vorstellen ?

Klar, wir sind ein junges, dynamisches Team, das Unternehmen dabei unterstützt erfolgreich zusammen zu arbeiten, um auf die Arbeitswelt 4.0 vorbereitet zu sein. Wir bauen Brücken zwischen traditionellen Unternehmen und der Startup Welt baut. Im Fokus stehen bei uns Führungskräfte, Mitarbeiter*innen und die digitale Transformation.

Welches Problem wollt Ihr mit Synnous lösen ?

Wir wollen Unternehmen in Orte verwandeln an denen Menschen gerne arbeiten, Innovationen entstehen und beste Ergebnisse erzielt werden können.

Wie ist die Idee zu Synnous entstanden ?

Ich war viele Jahren in großen Banken und Konzernen im Einsatz, so habe ich gesehen, wie professionell das ganze Thema HR gestaltet werden kann. Viele kleinere Unternehmen müssen aber auf diesen professionellen Standard, der so vieles erleichtert, verzichten. Dann kam mir die Idee das ganze selbst in die Hand zu nehmen und Synnous zu gründen.

Wie würdest Du Deiner Großmutter Synnous erklären ?

Synnous macht alles, was mit dem gesamten HR Life Cycle zusammenhängt. Unternehmen, die also keine eigene Personalabteilung haben, können sich an uns wenden. Wir unterstützen dann überall, wo Hilfe wichtig ist: beim RecruitingOnboarding, beim Aufsetzen von HR-Prozessen und der Weiterentwicklung des Personals.

Hat sich Euer Konzept seit dem Start irgendwie verändert ?

Ja ganz klar. Ganz am Anfang machte mein Bruder sich mit zwei Kollegen selbstständig, die drei gründeten eine Zahnarztpraxis. Dort habe ich von Anfang an mit angepackt und deren HR-Abteilung betrieben. Ich kam aus dem Bankwesen und sah, dass dieses Need branchenübergreifend besteht. Wir haben Synnous von klein aufgebaut und uns immer weiter verändert. Besonders jetzt stellt sich heraus, wie wichtig Innovation ist, damit Unternehmen in der Zukunft weiter existieren. Und darauf konzentrieren wir uns jetzt – Innovation durch Motivation!

Wie groß ist Euer Startup inzwischen ?

10

Blicke bitte einmal zurück: Was ist in den vergangenen Jahren so richtig schief gegangen ?

Es gab mehrere Misserfolge in den letzten 10 Jahren! Der erste große Misserfolg kam nach 1,5 Jahren. Ich musste realisieren, dass unser Businessplan nicht aufgegangen ist. Das Team war zu der Zeit nicht das richtige und das zu realisieren war ein harter Schritt. Ich musste auf Reset drücken und nochmal neu anfangen. Ich musste fast allen Mitarbeiter*innen kündigen und habe für mich festgestellt, dass sich das Unternehmen nicht so entwickelte, wie ich mir das vorgestellt hatte. Das bedeutet, dass wir von einer Mannschaft mit sieben Personen auf drei verkleinern mussten.

Was habt Ihr daraus gelernt ?

Ich habe daraus gelernt, dass nicht nur die fachliche Expertise im Auge zu behalten ist. Die Bereiche Sales, Marketing und Akquise sind umso wichtiger, wenn es sich um ein neues Geschäftsmodell handelt. Die fachliche Kompetenz war bei uns ja bereits gegeben und ich hätte mich nicht so sehr darauf versteifen sollen.

Und wo habt Ihr bisher alles richtig gemacht ?

Naja, ich beschreibe uns gerade gerne als Phönix aus der Synnous-Asche. Das passt ja auch noch zusätzlich zu der Corona-Zeit, die wir gerade durchlebt haben. Das spannendste für mich war in der gesamten Zeit zu erleben, dass sich die Welt alle sechs Monate komplett ändert, wenn du ein Unternehmen gegründet hast. Ich habe mich darauf eingelassen, dass viele junge Menschen nur eine kurze Zeit bei uns sind, diese sind aber eine totale Bereicherung. Jede*r dieser Wegbegleiter*innen geht ein Stück mit uns und davon profitiert Synnous total.

Jetzt gerade in der Corona-Phase mussten wir uns wieder komplett umstellen, da wir unsere Dienstleistungen zu 90% nicht mehr durchführen können. Wir haben die Zeit im Home-Office genutzt, um uns neu zu erfinden. Wir sind in uns gegangen, haben an der Homepage gearbeitet, uns selber kritisch hinterfragt, uns digitalisiert und nahezu alle offline-Formate in online-Formate umgewandelt.

Was sind Eure Pläne und Ziele für die nächsten 12 Monate ?

Ich sehe Synnous in den nächsten 12 Monaten als Unternehmen, das viele Erkenntnisse aus dieser Krise mitgenommen hat. Wir passen am besten zu Unternehmen, die sich für Veränderung interessieren. Der Weg zu Innovation und Verbesserung entsteht in den Herzen und Köpfen der Mitarbeitenden. Wir können da am besten ansetzen, wo die intrinsische Motivation von Menschen in den Vordergrund gestellt wird. Dort können wir in einer Mischung als online und offline, also hybriden Formaten, mit Workshops, Trainings und Coachings dazu beitragen, dass eine Unternehmenskultur etabliert wird, die von Innovation und Zukunftsorientierung geprägt ist.

Vielen Dank für das Interview.

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