Simplymeal – steht für Einwegprodukte aus Naturmaterialien

Hallo Robin, vielen Dank, dass Du Dir die Zeit für ein Interview mit uns nimmst ! Bitte stelle uns zu Beginn Dich und Dein Team bei simplymeal kurz vor:

simplymeal ist ein junges Start-up aus Köln, bestehend aus dem „Dreigestirn“ um den Gründer und Inhaber René Robin (26, CEO), Anish Pulickal (38, COO) und Jan-Gerrit Dickebohm (38, CMO).

Vielleicht möchtest Du uns ganz zu Beginn Euer Startup simplymeal kurz vorstellen ?

Wir bei simplymeal stehen für sorgfältig erlesene Produkte aus Naturmaterialien von höchster Qualität, die zu 100% biologisch abbaubar sind. Aktuell liegt unser Fokus auf umweltfreundliches Einweggeschirr aus Weizenkleie, welches eine hochwertige Alternative zum typischen Plastik- oder Pappgeschirr ist.

Welches Problem wollt Ihr mit simplymeal lösen ?

Hinter simplymeal steckt die Vision, dass durch den Gebrauch unserer Produkte unsere Kunden nicht nur helfen die Welt ein wenig umweltfreundlicher zu gestalten, sondern auch das Bewusstsein für einen ressourcenschonenden Umgang im Zusammenhang mit der Natur zu stärken. Von der Natur für die Natur!     

Wie ist die Idee zu simplymeal entstanden ?

Durch einen TV-Bericht über ökologische Landwirtschaft entstand die Idee mit natürlichen Abfallprodukten Einwegplastikprodukte getreu dem „Hashtag“ #reduceplastic zu ersetzen.

Wie würdest Du Deiner Großmutter simplymeal erklären ?

Oma, ich arbeite für die Firma simplymeal, die umweltfreundliches Einweggeschirr verkauft, um den Plastikmüll zu reduzieren.

Hat sich Euer Konzept seit dem Start irgendwie verändert ?

Zu Beginn haben wir neue Vertriebsstrukturen für den deutschen Markt auf- und ausgebaut, um der exklusive Vertriebspartner unseres polnischen Produzenten in Deutschland zu werden. Mittlerweile haben wir den Markt genauer beobachtet und sondiert und Erfahrungen gesammelt, um langsam aber sicher auch eine erste eigene Kleinserie zu starten.

Wie funktioniert Euer Geschäftsmodell ?

Wir fokussieren uns auf (regionale) Einwegprodukte aus Naturmaterialien, die eine umweltfreundliche Alternative zum Einwegplastik(-geschirr) darstellen. Des Weiteren stehen wir für größtmögliche Transparenz, was die Herkunft, den Inhalt, den ökologischen Mehrwert sowie den „social impact“ unserer Produkte betrifft. Unser Einweggeschirr besteht aktuell aus dem nachwachsendem Rohstoff Weizenkleie und hat im Vergleich zu Produkten aus Zuckerrohr, Palmblättern oder Bambus einen „ökologischeren Fußabdruck“ aufgrund des kürzeren Transportweges, da es in der EU hergestellt wird. Die Teller und Schalen bestehen dabei aus 100% Weizenkleie, sind innerhalb von 30 Tagen kompostierbar und sind auf dem gleichen Preisniveau wie die der Mitbewerber.

In naher Zukunft wird unser Produktangebot noch um Trinkhalme und Kaffeebecher aus Naturmaterialien erweitert.

Wie genau hat sich simplymeal seit der Gründung entwickelt ?

Seit Juli 2019 existiert unser Online-Shop und seitdem können wir steigende Kundenzahlen und wachsende Umsätze verzeichnen. Wir bekommen zudem die Förderung durch das NRW-Gründerstipendium.

Nun aber einmal Butter bei die Fische: Wie groß ist Euer Startup inzwischen ?

simplymeal besteht wie seit Beginn weiterhin aus drei Mitarbeitern und seit Juli 2019 können wir Umsatzzahlen von ca. 2.000 – 3.000 € im Monat verzeichnen.

Blicke bitte einmal zurück: Was ist in den vergangenen Jahren so richtig schief gegangen ?

Bisher ist bei uns zum Glück noch nichts wirklich dramatisch schiefgelaufen.

Was habt Ihr daraus gelernt ?

Wir lassen uns trotz kleiner Rückschläge nicht unterkriegen, glauben weiter an unsere Idee und machen einfach weiter das Bewusstsein für Nachhaltigkeit und Umweltschutz in unserer Gesellschaft voranzutreiben.

Und wo habt Ihr bisher alles richtig gemacht ?

Im Prinzip von Anfang an mit der Wahl eines bestehenden Produktes über das Marktpotenzial bis hin zum Aufbau unseres Online-Shops zum Vertrieb. Und schließlich mit der Wahl unseres Büros beim Startplatz im Mediapark Köln!

Wie ist Euer Startup finanziert ?

Bisher lief simplymeal über Eigenfinanzierung und seit Oktober 2019 nun zum Teil auch über das NRW-Gründerstipendium.

Was sind Eure Pläne und Ziele für die nächsten 12 Monate ?

Zum neuen Jahr steht die Umwandlung von einem Kleinunternehmen in eine GmbH an und wir planen für das zweite Halbjahr 2020 unsere erste Eigenproduktion zu starten. In den kommenden Jahren wollen wir uns als Unternehmen mit unseren Produkten im „Food & Beverages“ Segment auf dem deutschen Markt etablieren und dabei nachhaltig wachsen.

Vielen Dank für das Interview.

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