Metalshub – der Metall-Marktplatz der Zukunft

Hallo Sebastian, vielen Dank, dass Du Dir die Zeit für ein Interview mit uns nimmst ! Vielleicht möchtest Du uns ganz zu Beginn Euer Startup Metalshub kurz vorstellen ?

Wir revolutionieren den Metallhandel! Wir von Metalshub bauen den Metall-Marktplatz der Zukunft und führen damit einen traditionellen Markt in das digitale Zeitalter. Wir sind 27 Pioniere, die einer gemeinsamen Vision folgen: Die weltweit führende Plattform für den Handel von Metall- und Ferrolegierungen zu werden.

Welches Problem wollt Ihr mit Metalshub lösen ?

Der Handel von Metallen und Ferrolegierungen ist bis dato eine sehr analoge Angelegenheit. Käufer wenden sich per Telefon oder Mail an ihre langjährigen Bestandslieferanten, um ihren Bedarf zu decken. Das ist weder effizient noch sorgt es für transparente Preise im Markt. Metalshub digitalisiert diesen Prozess, bildet ein breites Netzwerk an internationalen Käufern und Verkäufern und bietet dadurch mehr und internationalere Handelsmöglichkeiten und transparentere Preise.

Wie ist die Idee zu Metalshub entstanden ?

Mein Co-Gründer Frank und ich kommen selbst aus der Branche und haben das Problem, das Metalshub jetzt löst, selbst erlebt. Während unserer gemeinsamen Zeit bei Anglo American und der Boston Consulting Group ist die Idee gereift, die traditionelle und konservative Metallbranche zu digitalisieren und eine Handelsplattform zu gründen.

Wie würdest Du Deiner Großmutter Metalshub erklären ?

Stahlwerke und Gießereien müssen Rohstoffe für ihre Produktion einkaufen. Stahl zu produzieren ist ähnlich wie eine Suppe zu kochen: die Basis ist die Brühe und dazu gibt man in den Kochtopf verschiedene Zutaten und Gewürze, um die Suppe zu verfeinern. Im Falle von Stahl ist die Suppe flüssiges Eisen und dazu gibt man Legierungselemente wie z.B. Nickel, Molybdän oder Chrom, um die Eigenschaften des Materials zu verbessern. Die Formel nennt sich nicht Rezept, sondern Spezifikation. Musste man früher in jedes Fachgeschäft gehen, um die verschiedenen Zutaten zu kaufen, findet man nun auf dem Marktplatz alles was man braucht. Metalshub ist der digitale Marktplatz für Legierungselemente.

Wie funktioniert Euer Geschäftsmodell ?

Die Registrierung auf der Plattform ist für jeden zunächst kostenlos. Erst, wenn zwei Parteien einen Deal über Metalshub abschließen erhalten wir eine Transaktionsgebühr. Zusätzlich bieten wir Services wie Logistik, Customer-Checks und Warenversicherung an.

Nun aber einmal Butter bei die Fische: Wie groß ist Euer Startup inzwischen ?

Wir sind ein 27-köpfiges Team, konnten unseren Außenumsatz im vergangenen Jahr auf 100 Millionen verfünffachen und haben noch lange nicht genug – schließlich wollen wir die führende Handelsplattform für Metalle werden. Unsere bisherigen Erfolge geben uns Recht, das motiviert uns, umso ambitionierter in die Zukunft zu blicken!

Blicke bitte einmal zurück: Was ist in den vergangenen Jahren so richtig schief gegangen ?

Als Frank und ich gestartet sind, hatten wir wenig Erfahrung mit Softwareentwicklung. In dieser Anfangsphase haben wir uns oft in die Nesseln gesetzt und haben viel gelernt…von da an haben wir die Kurve gekriegt.

Wo habt Ihr bisher alles richtig gemacht ?

Definitiv beim Aufbau unseres Teams: Wir sind eine internationale Truppe aus den unterschiedlichsten Ländern und Kulturen. Zehn Nationalitäten vereinen wir bisher bei Metalshub in einem Büro – das erzeugt einen wertvollen Mix aus Perspektiven, Charakteren und Ideen. Und doch haben wir alle eines gemeinsam: Wir teilen ein Ziel und legen viel Wert darauf, dieses mit geballter Power zu erreichen. Wir wachsen stetig und achten dabei vor allem darauf, genau unsere freundschaftliche und offene Atmosphäre und den Team Spirit stets zu bewahren.

Wie ist Euer Startup finanziert ?

Wir haben das Glück, bei unserem Venture auf die wertvolle Unterstützung von den Investoren Chromo Invest und Point Nine Capital sowie von einer Gruppe von Business Angels setzen zu können.

Was sind Eure Pläne und Ziele für die nächsten 12 Monate ?

Die Zeichen stehen definitiv auf Wachstum. Wir wollen unser Produkt weiter verbessern und erweitern, um stetigen Mehrwert für unsere Nutzer zu schaffen und die Liquidität auf unserer Plattform zu steigern. Ein wachsendes Produkt geht natürlich meist auch mit einem wachsenden Team einher, wir werden also auch weiterhin auf die Suche nach ambitionierten Kollegen gehen, die sich uns anschließen wollen. Das Ziel ist klar, die nächsten 12 Monate heißt es also: wir treiben die digitale Transformation in der Metallindustrie voran, volle Kraft voraus!

Vielen Dank für das Interview.

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