Helpcity – das Patienten-Netzwerk im Krankenhaus

Hallo Paul, vielen Dank, dass Du Dir die Zeit für ein Interview mit uns nimmst ! Bitte stelle uns zu Beginn Dich und Dein Team bei Helpcity kurz vor:

Mein Name ist Paul Schonnebeck, zusammen mit meinen Co-Gründern Stefan Schulz (CTO) und Oliver Klein (CPO) haben wir Anfang dieses Jahres unser Unternehmen Helpcity gegründet. Mittlerweile arbeiten wir noch mit drei weiteren talentierten Mitgliedern zusammen, die uns tatkräftig in der Programmierung und in der Kundenbetreuung helfen.

Vielleicht möchtest Du uns ganz am Anfang unseres Interviews Helpcity kurz vorstellen ?

Seit April letzten Jahres bin ich examinierter Krankenpfleger, während meiner Ausbildung konnte ich mit Schrecken beobachten, wie viele Menschen es gibt, die zuzüglich zu ihren hohen Leidensdruck durch Krankheiten, keinen Menschen haben, die sie durch diese oftmals schwierigste Herausforderung in ihrem Leben begleiten.

Diese Erfahrung hat mich und mittlerweile die anderen Gründer bestehend aus einem erfahrenen Unternehmer und einem Softwareentwickler dazu bewogen, ein soziales lokales Netzwerk für Menschen in schwierigen Lebenslagen zu konzipieren. 

Welches Problem wollt Ihr mit Helpcity lösen ?

Unser Anliegen ist die Frage, wie sich Gemeinschaft und Zusammenhalt im Gesundheitswesen und in der Gesellschaft stärken lassen. Dieses Ziel bekommt seine Bedeutung aus der Entwicklung verschiedener gesellschaftlicher Probleme wie dem demographischen Wandel, Pflegefachkräftemangel und dem Massenproblem der Einsamkeit. Oftmals kann sich in vielen Bereichen wie z.B. im Krankenhaus nicht mehr ausreichend um die emotionalen und sozialen Bedürfnisse der Menschen gekümmert werden. Diesen Herausforderungen möchten wir mit Helpcity entgegentreten.

Wie würdest Du Deiner Großmutter Helpcity erklären ?

Wenn Menschen mit besonders schweren seelischen Belastungen kämpfen müssen, sind Mitmenschen besonders wichtig. Ob für ein entlastendes Gespräch, Wissensvermittlung oder ein gemeinsames Spiel, vieles kann helfen. Diese Form der Selbst- und Laienhilfe möchten wir mithilfe von Helpcity einfach, jederzeit und lokal zur Verfügung stellen.

Hat sich Euer Konzept seit dem Start irgendwie verändert ?

Ich kann nicht sagen, wie viele Ideen wir im Laufe des Jahres getestet und wieder über Bord werfen mussten.

Unsere Vision ist aber die Gleiche geblieben und ich denke, dass ist das was zählt.

Wie genau hat sich Helpcity seit der Gründung entwickelt ?

Die offizielle Gründung liegt erst zwei Monate zurück, seitdem hat sich aber viel getan. Besonders in der jetzigen Zeit erhalten wir viel Zuspruch von Krankenhäusern, die es für unumgänglich halten, das soziale Kontakte weiter bestehen bleiben. Leider ist das aufgrund von Corona im Moment nur schwer möglich. Helpcity bietet hier Abhilfe eine totale Isolation zu vermeiden und ermöglicht gleichzeitig den sicheren und lokalen Austausch von Interessensgemeinschaften.

Nun aber einmal Butter bei die Fische: Wie groß ist Euer Startup inzwischen ?

Mittlerweile sind wir zu sechst, sind aber immer auf der Suche nach Mitstreitern.  

Blicke bitte einmal zurück: Was ist in den vergangenen Jahren so richtig schief gegangen ?

Wir hatten unglaublich hohe Erwartungen am Anfang, dass sich die Idee von Helpcity schnell herumsprechen wird. Das war leider nicht so und im Nachhinein verständlich, hat uns aber nach der monatelangen Arbeit sehr getroffen.

Was habt Ihr daraus gelernt ?

Weitermachen und herausfinden, worin die Ursachen dafür bestanden. Wir haben vor allem nicht ausreichend um Feedback gekümmert. Bei einem zweiten Anlauf haben wir das besser gemacht und die App nutzerorientierter angepasst. Das hat uns und dem Erfolg von Helpcity sehr geholfen.

Was sind Eure Pläne und Ziele für die nächsten 12 Monate ?

Wir können leider noch nicht so viel verraten, aber es stehen spannende Monate bevor. Schaut doch mal auf unserer Webseite vorbei.

Vielen Dank für das Interview.

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