Eine neue Generation von Nahrungsergänzungsmitteln: Wie FEVANA den Gesundheitsmarkt erobert

Hallo Ihr Beiden, vielen Dank, dass Ihr Euch die Zeit für ein Interview mit uns nehmt ! Bitte stellt uns zu Beginn Euch und Euer Team bei FEVANA kurz vor:

Hi, wir sind Charlotte und Anton und haben gemeinsam als Geschwister FEVANA gegründet. Insgesamt besteht unser kleines Team aus 6 Leuten. Anton ist für administratives, finanzielles und Produktion zuständig. Charlotte macht Produktentwicklung und Marketing. Johnny ist für alles technische und die Website zuständig, Clara macht unser Social Media und Marc unsere Werbestrategien. Marc kümmert sich um unsere Werbeanzeigen und SEO. Seit kurzem haben wir auch eine weitere Vollzeit Mitarbeiterin, Milena, die im Marketing unterstützt und da schnell eigene Verantwortungen übernommen hat.

Vielleicht möchtet Ihr Euer Startup, ganz zu Beginn unseres Interviews, kurz vorstellen?

Wir sind FEVANA und wir versorgen Frauen mit hochwertigen auf sie angepasste Nahrungsergänzungsmitteln. Da der Mikronährstoffbedarf, das Energielevel und das allgemeine Wohlbefinden über die Phasen des weiblichen Zyklus stark variieren kann, setzen wir genau hier an. Durch 4 Produkte für die 4 Zyklusphasen können wir Frauen in jeder Zyklusphase optimal unterstützen und hormonelle Symptome wie PMS und Schmerzen so stark verbessern.

Welches Problem wollt Ihr mit Fevana lösen?

90% aller Frauen leiden unter hormonell bedingten Symptomen. Der Ursprung liegt in hormonellen Schwankungen. Diese sind erstmal ganz natürlich, aber oftmals aus dem Gleichgewicht geraten und stellen den Körper vor eine Vielzahl an physiologischen Herausforderungen. Durch eine optimale Versorgung mit Mikronährstoffen und den therapeutischen Einsatz von hochdosierten Vitaminen wird eine neue hormonelle Balance erreicht.

Wie ist die Idee zu FEVANA entstanden ?

Wir waren schon immer sport- und gesundheitsbegeistert. Nahrungsergänzungsmittel gehören da einfach dazu, da es nur über die Ernährung einfach super schwierig ist, den Körper wirklich optimal zu versorgen. Da Charlotte sich immer super intensiv mit der Thematik auseindergesetzt hat, hat sie schnell bemerkt, dass man als Frau entweder eine Expertin sein muss und sich dutzende Produkte einzeln kaufen und dosieren muss oder sich mit sehr generischen Produkten zufrieden geben muss, die kein bisschen auf die individuellen Anforderungen einer Frau eingehen. Um es Frauen leicht zu machen, ihren Körper optimal zu versorgen, haben wir FEVANA gegründet.

Wie würdet Ihr Eurer Großmutter Fevana erklären ?

Wir kümmern uns darum, dass Frauen gesund sind und bleiben. Wir geben ihnen Nährstoffe in der Menge, die perfekt für sie sind und zu dem Zeitpunkt an dem ihr Körper sie braucht.

Hat sich Euer Konzept seit dem Start irgendwie verändert ?

Wir haben uns zu Beginn voll auf einzelne Symptome fokussiert und bauen gerade zusätzlich auch Lifestyle Elemente ein, weil wir merken, dass viele Frauen einfach eine gute Routine aufbauen möchten und sich Symptome dann von alleine im zweiten Schritt reduzieren, aber es erstmal vielen wichtig ist sich und ihrem Körper etwas Gutes zu tun.

Wie funktioniert Euer Geschäftsmodell ?

Wir vertreiben über ein Abomodell und ca. 90% unserer Kundinnen bleiben auch nach dem ersten Monat im Abo. Es ist zwar anspruchsvoller Abokundinnen zu bekommen als Einmalkäufe, aber wenn das Produkt gut ist, lohnt es sich natürlich hinten raus.

Wie genau hat sich Fevana seit der Gründung entwickelt ?

Von einer Idee im Frühjahr 2022 und einem Prototypen kamen wir recht schnell mit einem NRW-Gründerprogramm zu unserem Investor im Winter 2022. Mit dem ging es dann gleich richtig los. Letzte Rezepturanpassungen und dann die erste Charge mit der wir eine 3-monatige Studie im Sommer 2023 durchgeführt haben. Das Ergebnis war, dass das Produkt tatsächlich funktioniert – schwaz auf weiß. Wir hatten in allen Bereichen signifikante Verbesserungen gegenüber dem Placeboprodukt. Davon beflügelt ging es dann im Oktober 2023 an den Markt. Angefangen zu zweit, haben wir mittlerweile 4 zusätzliche Mitarbeiter.

Wie groß ist Euer Startup inzwischen ?

Aktuell sind wir zu sechst und planen in 2024 einen sechsstelligen Umsatz zu erzielen, was mit der bisherigen Entwicklung möglich sein sollte.

Blickt bitte einmal zurück: Was ist in den vergangenen Jahren so richtig schief gegangen ?

Es ist tatsächlich unser erster Lohnhersteller insolvent gegangen, bevor wir die gesamte Lieferung unserer ersten Charge erhalten haben. Kurz bevor alles geliefert wurde, war die Kommunikation immer verdächtiger, bis sich dann unsere Befürchtungen bestätigt haben. Das ist natürlich ein riesen Schock. Neben dem finanziellen Schaden hat uns das auch viele Nerven und Zeit gekostet.

Was habt Ihr daraus gelernt ?

Sachen ehrlich und früh ansprechen, auch wenn es manchmal unangenehm ist und man seinem Gegenüber vertrauen will, weil der Austausch sehr sympathisch ist. Am Ende ist es ab gewissen Summen trotzdem ein Geschäft und jeder verfolgt seine eigenen Interessen. Das heißt nicht, dass wir jetzt immer super misstrauisch sind, aber einfach rational vorsichtig.

Und wo habt Ihr bisher alles richtig gemacht ?

Wir haben sehr viel Mühe in Details der Rezeptur und der Designs gesteckt. Das hat unseren Marktstart um einige Monate verzögert, aber die geringe Kündigungsrate im Abo zeigt, dass es die richtige Entscheidung war, da ein tolles Produkt natürlich das Fundament für alles andere darstellt.

Wie ist Euer Startup finanziert ?

Wir haben einen Investor aus dem Medizinbereich.

Was sind Eure Pläne und Ziele für die nächsten 12 Monate ?

Wenn wir im Februar 2025 wieder sprechen dann haben wir hoffentlich 1.000 Abokundinnen, ein weiteres Produkt auf dem Markt (die Entwicklung ist bereits in vollem Gange) und erste Listings in Apotheken.

Vielen Dank für das Interview.

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