Küchenherde – in wenigen Wochen zu mehr Fach- und Arbeitskräften!

Hallo Markus, vielen Dank, dass Du Dir die Zeit für ein Interview mit uns nimmst! Bitte stelle uns zu Beginn Dich kurz vor:

Mein Name ist Markus, ich bin 36 und wohne in Köln. Ich bin gelernter Koch, habe aber nach wenigen Jahren für mich entschieden, dass da noch mehr kommen muss. Ich habe an der Hotelfachschule in Dortmund vier Semester studiert und bin dann anschließend direkt als Führungskraft im Care-Catering (Verpflegung von Krankenhäusern und Seniorenheimen) eingestiegen. Ich habe mich vom Betriebsleiter über den Regionalleiter bis hin zum Bereichsleiter hochgearbeitet und hatte zuletzt eine Personalverantwortung von 1100 Mitarbeitern und betreute über 60 Betriebe deutschlandweit. Im Januar 2018 spürte ich dann, dass das was ich tue schon ganz cool ist, aber nicht das ist was ich liebe. Ich entschloss zu kündigen und ging für einige Monate mit meiner Freundin auf Weltreise. Nach China, Japan, Bali, dem Outback, Sydney und Singapur kam dann die Küchenherde dabei heraus. Heute lebe ich wieder in Köln und freue mich jeden Morgen auf einen neuen Tag an dem ich meinem „Warum“ ein Stückchen näherkommen kann. Ich tue das was ich liebe. Nebenher spiele ich beim 1. FC Köln Handball – darf ich das hier überhaupt sagen? Düsseldorf Startups…Sonst einfach rausschneiden…ach was…Unfug…lasst es ruhig drin. Die meisten von uns sind ja eh Imis 😉 – Sonst gehe ich gerne noch joggen und bin begeisterter Fußballfan. Sonst feile ich noch ein wenig an meinen Spanisch Kenntnissen, weil wir im nächsten Jahr ein paar Wochen Südamerika unsicher machen möchten. Kölle Alaaf

Vielleicht möchtest Du uns ganz zu Anfang Dein Startup Küchenherde kurz vorstellen ?

Die Küchenherde unterstützt selbstständige Gastronomen und Führungskräfte in der Gastronomie dabei die aktuellen und zukünftigen Herausforderungen, wie z.B. Fach- Arbeitskräftemangel mit Hilfe von Online-Kursen oder ähnlichen digitalen Produkten nachhaltig zu meistern. Der Gastronom ist bei Problemen nicht unbedingt dazu gezwungen einen teuren Gastro-Berater zu beauftragen. Er hat die Möglichkeit auf der Online-Plattform die für ihn passende Lösung auszuwählen. In wenigen Jahren soll die Küchenherde die größte Plattform für Gastro-Online-Kurse im deutschsprachigen Raum sein.

Welches Problem wollt Ihr mit Küchenherde lösen ?

Mit der Küchenherde spart der Gastronom Zeit und Geld. Er kann Probleme wie Fachkräftemangel, zu hohe Fluktuation, schlechtes Betriebsklima, zu niedrige Produktivität, zielgerichtet selbst lösen. Von der Küchenherde bekommt er das notwendige Werkzeug welches sich in der Praxis bewährt hat. Ebenfalls werden Themen wie Digitalisierung & Co. mit einbezogen.

Wie ist die Idee zu Küchenherde entstanden ?

Die Idee entstand in einem Wohnmobil, nachts um 2 Uhr im australischen Outback. Wir standen gerade am Ayers Rock und hatten um die 2 Grad im Wohnmobil. Es war kalt, aber kreativ. Wenn ich das, was ich in der Vergangenheit in der Praxis im Betrieb richtig gemacht habe, aufbereite, strukturiere und Online verfügbar mache, habe ich die Möglichkeit jedem Gastronom in Deutschland zu helfen. Gleichzeitig verbessert sich so der Ruf in der Gastronomie und in wenigen Jahren wird sich die Gastro in eine beliebte Branche für Arbeitnehmer verwandeln.

Wie würdest Du Deiner Großmutter Euer Startup Küchenherde erklären ?

Hey Oma, weißt du noch damals als ich 4 Jahre alt war ? #alleMitarbeiterdesJugendamtesbitteweghören

Da musste ich mich doch einmal zum Frühshoppen auf einen Stuhl stellen und zapfen und später auch noch in der Küche spülen. Weißt du das noch ? Weißt du auch noch warum ? Weil Ingrid und Gerda nicht zur Arbeit gekommen sind….

#keineSorgeOmaesistverjährt

Mit dem was ich tue, kann ich jedem Gastronomen in Deutschland helfen, dass er zu jeder Zeit ausreichend Personal hat und immer die für ihn und sein Unternehmen passenden Mitarbeiter einstellt. Die für ihn richtigen. Der Deckel der auf den Topf passt.

Hat sich Euer Konzept seit dem Start irgendwie verändert ?

Ja das hat es. Anfangs lag mein Zielgruppen-Fokus auf Köche, Küchenleiter und selbstständige Gastronomen. Die Zielgruppe war nicht zu groß, aber zu unterschiedlich. Meine Aussagen waren anfänglich auch sehr schwammig und nicht klar formuliert. Keiner hat so richtig verstanden was ich eigentlich tue 😊

Vor 2 Monaten gab es dann einen kleinen Relaunch mit einer neuen Homepage, neuen und klaren Kernaussagen usw. Ich weiß mittlerweile, dass alles, egal was man tut, ein Prozess ist und manchmal einfach Zeit braucht.

Wie funktioniert Euer Geschäftsmodell ?

Ich verkaufe skalierbare Produkte Online. Mit der Zeit entstehen weitere Produkte die als Problemlösung für andere Herausforderungen dienen. In wenigen Jahren existiert eine Art Gastro-Einkaufswagen, aus dem sich jeder Gastronom das für ihn passende Produkt auswählen kann.

Wie genau hat sich Küchenherde seit der Gründung entwickelt ?

Anfangs war die Entwicklung sehr mühsam. Ich hatte lediglich einen Webauftritt in Form von Social-Media und einer Homepage. Seitdem ich Ende Januar meinen Küchenherde Podcast veröffentlicht habe ging es kontinuierlich bergauf. Seit Anfang Juni sind auch die ersten Produkte Online die ebenfalls gepusht haben. Jetzt bin ich auch in der Lage Prominente Menschen, wie z.B. Björn Freitag zu einem Podcast-Interview zu begeistern.

Nun aber einmal Butter bei die Fische: Wie groß ist Euer Startup inzwischen?

Ca. 1,75, dunkelblond und gut gebaut. Sehr sportlicher Auftritt 😉

Blicke bitte einmal zurück: Was ist in den vergangenen Jahren so richtig schief gegangen ?

Das ist noch gar nicht so lange her. Ich habe mich in den ersten Monaten der Gründung völlig verfokussiert. Ich habe mich, anstatt die ersten Produkte zu entwickeln, so auf Social-Media fokussiert, dass ich zwar an Reichweite gewonnen habe, aber schlussendlich nichts in den Händen hielt womit ich Geld verdienen kann. Das war nicht clever. Erschreckend fand ich auch, dass ich so in einem Tunnel gefangen war, dass ich es bestimmt drei Monate lang nicht gemerkt habe bevor ich dann wieder Licht sehen konnte. Es einfach nicht zu merken war schlimm.

Was habt Ihr daraus gelernt ?

DIE EINE SACHE. 100% Fokus auf die eine Sache.

Und wo habt Ihr bisher alles richtig gemacht ?

Ich denke der Podcast läuft richtig richtig gut. Er ist unterhaltsam und informativ. Meiner Meinung nach einer der besten Gastro-Podcasts. Ebenso die Online-Produkte haben einen enormen Mehrwert, der sehr komprimiert vermittelt wird und nur den Bruchteil eines Gastro-Beraters kostet.

Wie ist Euer Startup finanziert ?

Ausschließlich aus eigenen Mitteln.

Was sind Eure Pläne und Ziele für die nächsten 12 Monate ?

1. Einen weiteren (großen) Online-Kurs veröffentlichen.

2. Eine Plattform für Gastro-Tools anbieten (für Softwarelösungen usw.). Der Gastronom bekommt auf dieser Plattform eine Übersicht (auf einen Blick) über gängige Softwarelösungen.

3. Auf Gastro-Veranstaltungen Keynotes abhalten.

Vielen Dank für das Interview.

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