S O NAH – löst das Parkproblem

Hallo Victor , vielen Dank, dass Du Dir die Zeit für ein Interview mit uns nimmst ! Bitte stelle uns zu Beginn Dein Startup S O NAH kurz vor:

S O NAH hat einen Sensor entwickelt der Städten dabei helfen soll lebenswerter und attraktiver zu werden. Der Sensor wird an Hauswänden oder Straßenlaternen montiert und kann von dort Verkehrsdaten wie die Live-Parkplatzbelegung oder die Qualität der Infrastruktur messen. Derzeitig kaufen Unternehmen die Sensoren für ihre Parkplätze um Mitarbeitern die Suche zu erleichtern und um ihre häufig knappen Flächen besser nutzen zu können. Aufbauten in Städte sind nun aber auch geplant.

Welches Problem wollt Ihr mit S O NAH lösen?

Übliche Parkplatzsensoren sind extrem teuer in der Wartung und in der Anschaffung, da sie nur ein Problem lösen wollen. Unser Sensor kann viel Unterschiedliche Daten ermitteln und ist daher sehr viel Kosteneffizienter.

Wie ist die Idee zu S O NAH entstanden ?

Es hat uns gewundert, dass wir immer noch unsere Runden fahren um einen Parkplatz zu finden. Wir haben uns lange über unterschiedliche Lösungen hierzu gendanken gemacht und erste Tests in Aachen durchgeführt. Viele haben es bereits mit unterschiedlichen Sensoren oder Apps versucht aber niemand hat bisher ein Geschäftsmodell entwickelt welches nachhaltig funktioniert. Wir wollen das nun mit lokalen Unternehmen ändern.

Wie würdest Du Deiner Großmutter S O NAH erklären ?

Ähnlich wie du, wenn du am Fenster stehst und die Leute beim schlechten Einparken beobachtest, analysiert unser Sensor vor Ort an der Straßenlaterne wo freie Stellplätze sind. Und das in Echtzeit. Wir können aber auch Fahrräder oder LKW’s zählen damit Städte einen besseren Überblick haben, was auf ihren Straßen vor sich geht und langfristig den Verkehr so lenken, dass deine Straße leiser und sauberer wird.

Hat sich Euer Konzept seit dem Start irgendwie verändert ?

Irgendwie ändert sich alles die ganze Zeit. Aber irgendwie auch nicht da unsere Vision stehts die Gleiche ist.

Wie funktioniert Euer Geschäftsmodell ?

Wir vermieten oder verkaufen den Sensor.

Nun aber einmal Butter bei die Fische: Wie groß ist Euer Startup inzwischen ?

10 Vollzeit Mitarbeiter + Hiwis

Blicke bitte einmal zurück: Was ist in den vergangenen Jahren so richtig schief gegangen ?

Alle Fehler gehören genauso wie die Erfolge zur Geschichte dazu. Nicht so gerne erinnere ich mich an einen Aufbau bei dem ich mir mit einem scharfen Messer fast den Finger abgeschnitten habe. Unvorsichtiges Arbeiten wird eben bestraft. Bei Hardware tut‘s im Gegensatz zur SW dann auch mal weh.

Was habt Ihr daraus gelernt ?

Richtiges Werkzeug und Abläufe bei Aufbauten sind extrem wichtig. Außerdem baue ich am besten nicht mehr auf.

Wie ist Euer Startup finanziert ?

Seed Runde mit zwei Business Angel. Ulrik Rasmussen und Michael Meißner helfen uns aber auch bei strategischen Fragen, wie beim Aufbau unserer Vertriebsstrategie und der weiteren Finanzierung.

Was sind Eure Pläne und Ziele für die nächsten 12 Monate ?

Mindestens ein Stadtviertel mit unseren Sensoren auszustatten um den Mehrwert für die Anwohner zu bemessen.

Vielen Dank für das Interview.

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